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22.02.12
SÜDWESTPRESSE
Auch 1:14-Pleite schockt das Team des VfE nicht
Zum Saisonabschluss musste der VfE
Ulm/Neu-Ulm in der Eishockey-Bezirksliga beim Tabellendritten SG Denklingen/Landsberg
eine 1:14 (0:5, 0:3, 1:6)-Schlappe hinnehmen. Allerdings waren die "Donau
Devils" verletzungs- und urlaubsbedingt nur mit elf Feldspielern
angetreten. "Das war das erste Mal, dass wir keine drei kompletten Blöcke
hatten. Am Ende ist uns die Kraft ausgegangen", sagte der 23-jährige
Dennis Goefsky. Mannschaftskollege Daniel Pfeiffer gelang der Ehrentreffer
(50.).
Schon vor der Partie hatte der VfE Platz sechs mit 17:23 Punkten in der elf
Klubs starken Bezirksliga sicher. "Bis auf Denklingen/Landsberg und den
Meister Memmingen haben wir jeden Gegner mindestens ein Mal geschlagen. Wir
haben gesehen, dass wir ganz gut mithalten können", so Goefsky. Selbst
Vizemeister Schongau und Buchloe als Vierter mussten gegen die Mannschaft von
Trainer Frank Lehmann, der wohl auch in der kommenden Spielzeit an der Bande
steht, klein beigeben. Gespräche mit dem jetzigen Spielerkader stehen noch an.
Doch vieles deutet daraufhin, dass die Mannschaft zum Großteil bei der Stange
bleibt. "Wir sind noch nicht konstant genug in der Leistung. Es sollte aber
auch in der nächsten Saison mindestens Platz sechs drin sein", sagt
Goefsky. Zumal erstmals wohl den ganzen Sommer durch im Eisstadion Neu-Ulm auf
Eis trainiert werden kann. (DG 21.02.2012)
10.02.12
SÜDWESTPRESSE
Kleine Fortschritte auf einem
steinigen Weg
Zum Abschluss der Eishockey-Bezirksliga zieht der VfE Ulm/Neu-Ulm ein
durchweg positives Fazit. Die Politik der kleinen Schritte zahlt sich
langsam aus.
DETLEF GRONINGER
Eishockey-Bezirksligist VfE Ulm/Neu-Ulm kommt langsam vom Graue-Maus-Image
weg. Zum letzten Saisonheimspiel ist am Sonntag um 18 Uhr die SG
Lindau/Lindenberg zu Gast.
Die jeweiligen Pleiten der drei Vorgängervereine des VfE Ulm/Neu-Ulm
haben Spuren hinterlassen. Die Sponsoren springen nicht im Hurraverfahren
auf das einzige regionale Zugpferd im Eishockey auf. "Es geht in
diesem Bereich langsam vorwärts", sagt der Klubvorsitzende Jürgen
Bauer. Es werden sportlich und finanziell keine Luftschlösser mehr im
Dunstkreis des Eisstadions Neu-Ulm fabriziert. "Wir wirtschaften
ordentlich und geben kein Geld aus, das wir nicht haben", fügt er
hinzu.
Die Marschroute der kleinen Fortschritte gibt den Verantwortlichen aber
auf dem steinigen Weg, das Vertrauen bei Sportlern und Sponsoren zurück
zu gewinnen, recht. Im ersten Bezirksligajahr nach dem Neuanfang waren die
"Donau Devils" meist Kanonenfutter für die Konkurrenz. Gerade
einmal drei Zähler waren herausgesprungen. In der vergangenen Spielzeit
schlugen schon acht Zähler zu Buche. Und in dieser Saison steht der
Verein mit 15 Punkten zwei Spiele vor Saisonende auf Platz sechs im
Mittelfeld der Tabelle. Bauer: "Die deutliche Steigerung der
Mannschaft ist erkennbar."
Zumal Trainer Frank Lehmann in den vergangenen drei Jahren mit einem kaum
veränderten Kader gearbeitet hat. "Das konsequente Training hat sich
bezahlt gemacht", schwärmt Bauer. Immerhin 15 der 30 Spieler hatten
zu Jugendzeiten schon in Neu-Ulm dem Puck hinterher gejagt. Zudem waren
mit Manfred Jorde und Thorsten Mascha zwei erfahrene Sportler aus
glorreicheren Zeiten des damaligen ECU an ihre alte Wirkungsstätte zurückgekehrt.
Und dann profitiert die Mannschaft von den Hochschulstädten Ulm und
Neu-Ulm. So soll für die kommende Spielzeit ein
Junioren-Bundesligaspieler aus Kaufbeuren wegen seines Studienplatzes in
Ulm zum VfE wechseln.
Der Aufschwung soll in allen Bereichen fortgesetzt werden, wobei ein
Landesligaaufstieg noch kein Thema für die nächste Runde ist. Bauer:
"Vielleicht können wir uns in der Bezirksliga im oberen Drittel
ansiedeln. Wir können die Landesliga, die doppelt so viel Kosten
verursacht, erst anpeilen, wenn mehr Zuschauer kommen und mehr
Sponsorengelder fließen. Die Finanzen müssen für den Sprung nach oben
gesichert sein.
23.01.12
SÜDWESTPRESSE
Drei Tore
reichen nicht
Eine 3:5 (1:2, 2:1, 0:2)-Niederlage kassierte der VfE Ulm/Neu-Ulm beim ESV
Bad Bayersoien. Nicklas Dschida, Daniel Pfeiffer und Kai Bansemir
steuerten die drei Treffer für die Gäste bei.
18.01.12
SÜDWESTPRESSE
Endlich wieder Jubel
Eishockey: Endlich wieder ein Sieg für den VfE Ulm/Neu-Ulm in der
Bezirksliga: Das Heimspiel gegen den EV Bad Wörishofen II wurde 5:2 (1:1,
1:1, 3:0) gewonnen. Salvatore Marino und Sebastian Zaum (je 2) sowie
Nicklas Dschida trafen. Die Schüler verloren gegen Türkheim 1:9, die
Kleinschüler gegen Memmingen 2:17, die Kleinstschüler holten bei ihrem
Turnier einen Sieg bei zwei Niederlagen
13.01.12
Laufschule voller Erfolg!
Auch die zweite Laufschule in dieser Saison ist wieder ein voller Erfolg!
Geleitet von bis zu 10 Eishockeytrainer/innen, lernen auch im Januar 50
Kinder das Eislaufen mit professioneller Anleitung.
Besonders toll ist, dass der Förderverein für die Laufschule 12 neue
Lauflernhilfen aus Aluminium gekauft hat und damit die Laufschule und den
Nachwuchs unterstützt. Die neuen Lauflernhilfen sind höhenverstellbar
und damit besonders gut geeignet unterschiedlichen Kindergrößen gerecht
zu werden.
Vielen Dank an den Förderverein für den Eishockeysport e.V. für diese
großartige Unterstützung!!
Außerdem haben wir von der ersten Laufschule im November bereits einige
neue Eishockeyspieler bei den Kleinstschülern und Kleinschülern begrüßen
dürfen und damit wächst unsere Nachwuchsabteilung!
Bilder zur Laufschule in
der Bildergalerie
23.12.11
AUGSBURGER ALLGEMEINE / NUZ
Eine Klatsche in Memmingen - Donau-Devils gehen mit 1:16 unter
Memmingen: Wenig erfolgreich für die Eishockeyspieler des VfE
Ulm/Neu-Ulm verlief das vergangene Wochenende. Nachdem das für Freitag
vorgesehene Bezirksligaspiel in Lechbruck wegen des schlechten Wetters
abgesagt werden musste, kassierte die Mannschaft des VfE am Sonntag in
Memmingen eine 1:16-Abfuhr.
Standpauke des Trainers in der ersten Drittelpause
Nach einem völlig verschlafenen ersten
Drittel (0:8) und einer deftigen Standpauke des Trainers fanden die
Donau-Devils etwas besser ins Spiel und konnten die beiden folgenden
Durchgänge zumindest etwas weniger deftig gestalten (1:4/0:4). Einziger
Torschütze für Ulm war Kai Bansemir.
Die Knaben verloren am Samstag in Augsburg erwartungsgemäß mit 2:6. Am
Sonntag entwickelte sich gegen den Tabellenzweiten Geretsried dagegen ein
enorm spannendes Spiel. Der VfE-Nachwuchs kassierte 30 Sekunden vor
Schluss den vermeintlich entscheidenden Gegentreffer zum 3:4 und schaffte
fast mit der Sirene doch noch den heftig bejubelten Ausgleich.
Noch ein Spiel beim Tabellenführer
Schongau
Die Herren müssen vor der Weihnachtspause am kommenden Freitag noch beim
Tabellenführer Schongau antreten, die nach der unerwarteten
Hinspiel-Niederlage in Ulm sicher noch eine Rechnung offen hat. (az)
16.12.11
Spiel Senioren: Lechbruck vs. VfE abgesagt. Neuer
Termin 05.02.2012 - 17:00
14.12.11
SÜDWESTPRESSE
Bittres Ende
beim 4:13
Eishockey: So chancenlos, wie das 4:13-Resultat vorgaukelt, war der VfE
Ulm/Neu-Ulm im Bezirksliga-Heimspiel im Derby gegen die SG
Memmingen/Maustadt nicht. Erst als die Gastgeber beim 3:5-Zwischenstand
von drei auf zwei Verteidigerreihen umbauten, ließen die Kräfte vor
einer beachtlichen Zuschauerkulisse nach. Die Folge: Sechs Gegentore in
den letzten acht Minuten. Nicklas Dschida, Thorsten Mascha, Salvatore
Marino und Lorenz Neuhauser trafen für die Einheimischen. Deftige
Niederlagen gabs auch für die Schüler (5:15 gegen Lindau) und die
Kleinstschüler (4:15 gegen Memmingen).
13.12.11
LEW sponsert Trikots im Wert
von 16.500 Euro
Es
war ein ganz besonderer Abend für elf Vereine am Mittwochabend,
07.12.2011, in der SGL Arena. Sie erhielten im Rahmen des Wettbewerbs
„Leistung lohnt“ der LEW Trikots und Trainingsanzüge im Gesamtwert
von 16.500 Euro. Die beiden FCA Profis Uwe Möhrle und Jonas de Roeck
waren bei der Übergabe der Trikots dabei.
Neue Wettkampfkleidung gab es am Mittwochabend in der SGL Arena für
insgesamt 11 Vereine aus der Region. Die LEW fördert junge Sporttalente
im Rahmen des Wettbewerbs „Leistung lohnt“. Bei diesem Wettbewerb
bekommen 10 Vereine einen Satz Trikots und Trainingsanzüge im Wert von
1.500 Euro pro Verein. Doch dieses Jahr hatten sogar 11 Vereine das Glück,
von den Lechwerken (LEW) gesponsert zu werden.
Frage- und Autogrammstunde der
FCA Stars
Es war ein unvergesslicher Abend für die Mädchen und Jungs aus
den Vereinen. Nicht nur durften sie ihre neue Wettkampfkleidung in Empfang
nehmen, nein sie waren auch ganz nah dran an den FCA Profis Uwe Möhrle
und Jonas de Roeck. Beide nahmen an der Preisverleihung teil und stellten
sich den Fragen der Sportlerinnen und Sportler. Im Anschluss an die
Veranstaltung gaben die FCA Profis zudem noch bereitwillig Autogramme. Uwe
Möhrle und Jonas de Roeck versprachen, die SGL Arena nicht zu verlassen,
bevor nicht jeder im Raum ein Autogramm habe.
Kreativität und sportliche
Leistung
Die Siegerteams kamen aus den verschiedenen Ortschaften der
Region. Aus den vielen Bewerbungen wurden dieses Jahr elf Mannschaften
ausgewählt. Kriterien der Jury waren hierbei die Kreativität der
Bewerbung, die sportliche Leistung der Mannschaft und die Teams mussten in
der LEW Region liegen. Sportliche Erfolge konnten alle Siegerteams bisher
feiern aber auch die Kreativität war Weltklasse. Die Siegerteams des LEW
Wettbewerbs „Leistung lohnt“ kamen aus Donauwörth, Mönstetten,
Bobingen, Gersthofen, Königsbrunn, Lengenwang, Neusäß, Schwabmünchen,
Westendorf und Ulm/Neu-Ulm.
Sonderpreis für das Engagement
Doch die neunte Runde des Wettbewerbs „Leistung lohnt“
brachte noch einen weiteren Sieger hervor, der jedoch nicht mit Kreativität
gepunktet hat. Die Mannschaft des JFG Wertachtal durfte sich über einen
Sonderpreis der LEW freuen. Die Mannschaft punktete mit Engagement.
Beispielsweise besuchte die Mannschaft ein Seniorenheim oder kämpft mit
Infoständen und Trikotwerbung bei eigenen Turnieren gegen den Missbrauch
von Drogen. Dies war für die LEW Grund genug auch diese Mannschaft mit
Wettkampfkleidung im Wert von 1.500 Euro auszustatten.
Die sportliche Leistung zählt
Paul Waning, LEW Vorstandsmitglied, freute sich über die rege
Teilnahme am Wettbewerb. „Leistung ist für uns ein Produkt mit dem wir
täglich umgehen. Heute steht aber die Leistung der einzelnen Mannschaften
im Vordergrund.“ Zudem freut es Paul Waning, dass sich die Vereine und
Mannschaften auch dieses Jahr wieder mit so viel Kreativität beworben
haben.
Die LEW hofft auf viele
Bewerbungen zum 10-jährigen Jubiläum
Im nächsten Jahr findet die 10 Runde des Wettbewerbs „Leistung
lohnt“ statt. Die LEW erwartet wieder viele Bewerbungen und freut sich
nicht nur im Spitzensport zu unterstützen. Der Wettbewerb „Leistung
lohnt“ richtet sich vor allem an erfolgreiche Jugendsportmannschaften im
Amateurbereich. Die Bewerber müssen in der Region ansässig sein, in der
auch die LEW Strom und Gas anbietet.
Mit freundlicher Genehmigung der VMM Wirtschaftsverlag
GmbH & Co. Kg, Augsburg; www.B4BSCHWABEN.de
23.11.11
SÜDWESTPRESSE
Unheil gegen
Schluss
Eishockey: Gut sechs Minuten vor Schluss führte der VfE Ulm/Neu-Ulm
im Bezirksliga-Heimspiel gegen den ESV Buchloe II noch mit 3:2, musste
sich am Ende aber 3:4 (0:1, 2:1, 1.2) geschlagen geben. Zweimal Thorsten
Mascha und Manfred Jorde erzielten die Treffer. Die Knaben des VfE
gewannen in Pfronten 6:5, die Schüler (2:7 in Königsbrunn) und Kleinschüler
(2:5 in Landsberg) verloren. Die Kleinstschüler gaben beim eigenen
Turnier zwei Partien ab, spielten einmal remis.
15.11.11
SÜDWESTPRESSE
Vier Tore im Endspurt
Ein Sieg und eine Niederlage - so lautet die Bilanz der beiden jüngsten
Auftritte des Eishockey-Bezirksligisten VfE Ulm/Neu-Ulm. Gegen die
Augsburger Woodstocks behielten die "Donau-Devils" mit 6:4 (0:3,
1:0, 5:1) die Oberhand, bei der SG Lindenberg/Lindau verloren sie mit 4:7
(1:2, 1:2, 2:3).
Im Duell mit den Woodstocks lagen die Ulmer fast schon aussichtslos
hinten. Nach acht Minuten stand es bereits 0:3, noch in der 52. Minute 2:4
aus Sicht der Gastgeber. Dann sorgten Nicklas Dschida und Sascha Lang mit
einem Doppelschlag zum 4:4 für neue Verhältnisse. Die konditionell schwächelnden
Augsburger hatten nichts mehr entgegenzusetzen, vier Minuten später
sorgte Lorenz Neuhauser mit dem 5:4 für die Vorentscheidung, Denis Kress
machte in der Schlussminute mit einem Schuss ins leere Gehäuse - die Gäste
hatten ihren Torhüter für einen sechsten Feldspieler getauscht - dann
alles klar.
Diese Partie hatte die Devils viel Kraft gekostet. Bei der mit fünf
Bayernliga-Spielern verstärkten SG Lindau war deshalb einen Tag später
nichts zu holen - zumal die Ulmer diesmal auch nur drei Reihen aufbieten
konnten. Dreimal Nicklas Dschida und Sascha Lang trafen.
Die nächste Chance auf zwei Punkte hat der VfE Ulm/Neu-Ulm am Sonntag,
dann ist der ESV Buchloe II um 18 Uhr zu Gast im Neu-Ulmer Eisstadion. eb
11.11.11
Neu in der Bildergalerie:
29.10.2011 Knaben SG Ulm/Burgau vs. Augsburger E
30.10.2011 Senioren
VfE vs. EA Schongau 1b
02.11.11
SÜDWESTPRESSE
"Donau-Devils"
im Endspurt
Erfolgreiche Heimpremiere für
den Eishockey-Bezirksligisten VfE Ulm-Neu/Ulm. Gegen EA Schongau II gewann
das Team von Trainer Frank Lehmann 3:2 (0:1, 2:1, 1:0) - der zweite Sieg
im zweiten Spiel für die "Donau-Devils", die am Freitag die SG
Denklingen/Landsberg empfangen (20 Uhr). Mussten die Ulmer zunächst einem
Rückstand hinterherlaufen - Martin Resch (11.) brachte die Gäste in Führung
- drehten sie im zweiten Durchgang binnen fünf Minuten die Partie. Daniel
Kress (23.) glich aus, dann glückte Lorenz Neuhauser das 2:1 (28.). Zwar
schoss Jonathan Kropp (32.) zum 2:2 ein, allerdings neigte sich die
Waagschale zugunsten der Devils. Sie spielten mit vier kompletten Blöcken,
Schongau nur mit zwei Reihen. Als Evgeny Wassiljew im Schlussdrittel sein
Team (54.) erneut in Front brachte, war dies die Vorentscheidung, Schongau
hatte nichts mehr zuzusetzen. eb
28.10.11
Augsburger Allgemeine / NUZ vom 27.10.11
Die Letzten ihrer Art - Nur
der VfE Ulm/Neu-Ulm stellt im Landkreis noch eine aktive Mannschaft
Von Pit Meier
Neu-Ulm Nach dem Rückzug des EC Senden ist Eishockey im Landkreis
Neu-Ulm zu einer vom Aussterben bedrohten Sportart geworden. Die Letzten
ihrer Art sind die Spieler des VfE Ulm/Neu-Ulm, der als einziger Verein
eine aktive Mannschaft stellt. Die spielt zwar in der untersten Liga vor
100 bis 200 Zuschauern, aber sie hat in ihrer insgesamt dritten Saison
durchaus ambitionierte Ziele. Nach dem 4:1-Auftaktsieg in Hohenfurch
feiert der VfE am Sonntag (18 Uhr) gegen die Reserve von EA Schongau seine
Heimpremiere in der Bezirksliga West.
„Wir haben eine Menge an Erfahrung gewonnen“, sagt Dr. Jürgen Bauer,
der seit 2007 Vereinschef des aus der Konkursmasse des ECU 2000
hervorgegangenen VfE Ulm/Neu-Ulm ist. Und das wiederum hat eine Menge mit
dem Sendener Rückzug zu tun. Mit Thorsten Mascha, Salvatore Marino und
Eduard Hinkel kamen schließlich gleich drei gestandene Spieler aus der
Illerau nach Neu-Ulm. Außerdem plant der VfE Ulm/Neu-Ulm fest mit dem
bereits 39-jährigen Eishockey-Denkmal Manfred Jorde, dem der Stress in
der Bayernliga beim ECDC Memmingen zu groß wurde und der deswegen
ebenfalls zu seinen sportlichen Wurzeln zurückkehrt. Bauer wünscht sich
von der in dieser Saison nur noch von Dr. Frank Lehmann trainierten
Mannschaft „einen Platz im Mittelfeld“. Was nach einem einzigen Sieg
in der ersten Saison sowie einem Sieg und drei Unentschieden in der
zweiten Bezirksliga-Spielzeit eine gewaltige Steigerung wäre.
Viel wird nach Einschätzung des Vereinschefs davon abhängen, „wer wann
und wo spielt“. In Hohenfurch war von den fünf Neuzugängen nur der aus
Amberg nach Neu-Ulm gekommene Verteidiger Denis Kress mit von der Partie.
„Der Job hat für jeden Spieler Vorrang“, betont Bauer. Nach insgesamt
drei Insolvenzen in der Geschichte des Ulmer und Neu-Ulmer Eishockeys geht
der VfE Ulm/Neu-Ulm keinerlei finanzielle Risiken mehr ein. „Bei uns ist
nichts zu verdienen“, sagt Bauer, „wir wirtschaften nicht mit Geld,
das wir nicht haben.“
Ein öffentliches Schnuppertraining findet im Rahmen der Saisoneröffnung
am kommenden Samstag ab 12 Uhr und am Sonntag ab 16 Uhr statt.
27.10.11
SÜDWESTPRESSE
Das Mittelfeld im Blick
Eishockey: VfE Ulm/Neu-Ulm vor dem ersten Heimspiel
Vor zwei Jahren hatte der VfE Ulm/Neu-Ulm den Spielbetrieb in der
Eishockey-Bezirksliga aufgenommen, war dort aber stets nur ein Kellerkind.
Nun sind die Ziele höher gesteckt, die Mannschaft ist dafür gerüstet.
JOCHEN WEIS
Das erste Spiel der neuen Runde hat der VfE Ulm/Neu-Ulm bereits hinter
sich – und das mit 4:1 beim SV Hohenfurch höchst erfolgreich – nun
steht am Sonntag die Heimpremiere des Eishockey-Bezirksligisten an. Zu
Gast im Neu-Ulmer Eisstadion ist die EA Schongau II (18 Uhr). Wohin die
Reise in dieser Runde gehen soll, ist für VfE-Chef Dr. Jürgen Bauer
klar: Nach zwei Jahren im Tabellen-Keller zieht es die „Donau-Devils“
in die Gefilde des Mittelfelds. Nur: „Die Liga ist schwer einzuschätzen,
viele Teams haben neue Spieler“, sagt Bauer. Will heißen: Nach dem
Aufstieg des HC Landsberg und der SG Oberstdorf/Sonthofen ist von den
starken Klubs nur die SG Denklingen/Landsberg in der West-Division übrig
geblieben, der Rest der Liga gleicht einer Wundertüte, vieles ist möglich.
Doch die Ulmer Mannschaft hat sich im Vergleich zur vergangenen Runde
weiter entwickelt, ist reifer geworden. Und das im doppelten Wortsinne:
Mit den drei Veteranen Manfred Jorde (39, vom ECDC Memmingen), Thorsten
Mascha (34) und Salvatore Marino (28, beide zuletzt EC Senden) ist ein gerüttelt
Maß an Erfahrung ins Team eingekehrt. Alle drei haben bereits höherklassig
gespielt, unter anderem gemeinsam beim Pleite-Klub EC Ulm/Neu-Ulm in der
Bayernliga. Selbst wenn das Trio nicht bei allen Partien auf dem Eis
steht, ist ihr Wert offensichtlich. Bauer: „Das sind Spieler, die können
den anderen nicht nur erklären, was sie besser machen sollen, sie können
es ihnen auch vormachen.“ Zudem haben die Devils kurz vor Saisonbeginn
im landesligaerfahrenen Denis Kress (ERSC Amberg) und in Melvin Kogler (EHC
Klostersee) ihre Abwehr kräftig verstärkt, so dass der Angriff aufs
Mittelfeld durchaus Erfolg verspricht.
In der Vorbereitung hatten Bauer und
Trainer Frank Lehmann tief
in die psychologische Trickkiste gegriffen: In den ersten drei Testspielen
gab es zum Teil derbe Abreibungen. Gegen den EV Pfronten, der nach dem
Abstieg aus der Bayernliga so schnell wie möglich dorthin zurück möchte,
setzte es eine 0:13- sowie eine 1:16-Klatsche, gegen Landesliga-Aufsteiger
Augsburger EV ein 1:8. „Das haben wir bewusst in Kauf genommen“, sagt
Bauer. Hintergrund: In der vergangenen Saison war die Truppe oft mit
wehenden Fahnen in ihre 15 Niederlagen gestürmt, nun sollten ihr gleich
vorab die Flausen ausgetrieben werden. Die Botschaft scheint angekommen zu
sein, in Hohenfurch ging die Mannschaft konzentriert zu Werke.
Immerhin sind Siege das beste Rezept, um wieder mehr Zuschauer als die
bislang rund 100 Aufrechten anzulocken – nach drei Pleiten im Ulmer
Eishockey und viel verloren gegangenem Vertrauen der Öffentlichkeit in
diese Sportart keine leichte Aufgabe. „Wir merken aber, dass das
Interesse wieder wächst“, sagt Bauer, „wir müssen einfach langsam
und konstant weiterarbeiten.“
Deshalb liegt der Schwerpunkt nach wie vor auf der Jugendarbeit, darauf,
sich die Eigengewächse für den Seniorenbereich selbst heranzuziehen.
„Man muss ein fernes Ziel haben, irgendwann wollen wir natürlich
aufsteigen“, sagt Bauer. Noch ist das jedoch kein Thema. „Wir bewegen
uns mit dem Etat schon nahe am fünfstelligen Bereich, für die Landesliga
müssten wir viel mehr Geld in die Hand nehmen.“ Wobei den Löwenanteil
die Reisekosten verschlingen würden (die Liga reicht bis nach Bad Tölz)
– für die lupenreine Amateurveranstaltung VfE bei der aktuellen
Gruppeneinteilung darum kein Thema
25.10.11
SÜDWESTPRESSE
"Donau-Devils" starten mit Sieg in die neue Runde
Perfekter Start in die neue
Saison der Eishockey-Bezirksliga West: Der VfE Ulm/Neu-Ulm hat bei seinem
ersten Auftritt dank eines starken kämpferischen Auftritts beim SV
Hohenfurch die Oberhand behalten, das Team von Trainer Frank Lehmann fuhr
dort einen 4:1 (2:1, 0:0, 2:0)-Erfolg ein. Tags zuvor hatten die Ulmer mit
einem 4:2 im letzten Testspiel gegen den ASV Dachau (Bezirksliga Ost) noch
eine erfolgreiche Generalprobe gefeiert. Für Hohenfurch war es bereits
das dritte Punktspiel - und die dritte Niederlage. Ebenfalls erst tags
zuvor hatten die Pfaffenwinkler beim EV Bad Wörishofen II mit 1:5
verloren.
Nachdem der Hohenfurcher Roland Müller die Gastgeber in Front gebracht
hatte (7.), glich fast auf die Sekunde genau acht Minuten später Konrad
Appelt aus (16.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später schoss Nicklas
Dschida die "Donau-Devils" in Führung. Nachdem sich im zweiten
Abschnitt beide Mannschaften sozusagen gegenseitig neutralisiert hatten,
sorgte Dschida bereits in der dritten Minute des Schlussdrittels für die
Vorentscheidung (43.). Den Sack zu machte schließlich Dimitri Achziger
(50.), nachdem er Dschida beim 2:1 die Vorlage gegeben hatte, lief es
diesmal genau umgekehrt.
Am Sonntag steht nun für den VfE das erste Heimspiel der neuen Runde an
(18 Uhr), Gegner im Neu-Ulmer Eisstadion ist die Bayernliga-Reserve der EA
Schongau. eb
20.10.11
SÜDWESTPRESSE
Zwei neue Verteidiger
Eishockey: Die Vorbereitung des VfE Ulm/Neu-Ulm ist fast abgeschlossen.
Mit Denis Krees vom Landesligisten ERSC Amberg und Melvin Kogler von den
Bayernliga-Junioren des EHC Klostersee konnte die Verteidigung des VfE
verstärkt werden. Morgen findet das letzte Vorbereitungsspiel gegen den
ASV Dachau statt. Spielbeginn im Neu-Ulmer Eisstadion ist um 20 Uhr.
17.10.11
Bilder vom Trainingslager <<<Bildergalerie>>>
11.10.11
... und noch ein Verteidiger ...
Denis Kress vom ERSC Amberg, 25 Jahre, 198 cm und 98 kg; Passantrag
liegt ebenfalls schon beim BEV.
10.10.11
Neuer Verteidiger
Vom EHC Klostersee kommt der 19 jährige Melvin Kogler zum VfE.
Für den 204 cm großen und knapp 100 kg schweren Verteidiger liegt
bereits der Passantrag beim BEV.
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